• Rebveredelung mit Präzision

    Sorgfältige Verbindung für gesunde und leistungsfähige Reben.

Grundlage für Qualität im Weinbau

Was Rebveredelung bedeutet

Die Rebveredelung ist die Grundlage für den erfolgreichen Weinbau. Durch die Verbindung von Edelreis und Unterlage entstehen widerstandsfähige und langlebige Reben, die optimal an Standort und Bedingungen angepasst sind.

Ursprünglich wurde dieses Verfahren eingeführt, um Reben vor der Reblaus zu schützen. Heute ist es ein fester Bestandteil moderner Rebkultur und verbindet traditionelles Handwerk mit präziser Technik.

In unserem Betrieb setzen wir auf sorgfältige Verarbeitung und langjährige Erfahrung. So schaffen wir die Basis für gesunde Reben, die sich nachhaltig entwickeln und zuverlässige Erträge liefern.

Im untenstehenden Navigationsbereich erhalten Sie einen Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte der Rebveredelung.

Wichtige Vorbereitung

Schädlingsbekämpfung

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Die Reblaus (Viteus vitifoliae)

Die Reblaus befällt Wurzeln und Blätter und kann Reben dauerhaft schädigen. Durch den Einsatz geeigneter Unterlagen wird ihre Ausbreitung zuverlässig verhindert.

Bekämpfung durch Pfropfreben

Die wirksamste Methode gegen die Reblaus ist die Veredelung auf widerstandsfähige Unterlagsreben. Dabei wird das Edelreis mit einer robusten Wurzel kombiniert – so bleibt die Rebe geschützt und leistungsfähig.

Unterlage-Edelreis

Die Basis jeder Rebe bilden sorgfältig ausgewählte Unterlagen und Edelreiser. Nur gesundes, optimal gereiftes Holz kommt für die Veredelung zum Einsatz.

Die Unterlagen werden auf mindestens 30 cm zugeschnitten, entaugt und für die Lagerung gebündelt. Bei den Edelreisern werden ausschließlich gesunde Augen mit optimaler Holzreife verwendet, die beim Schneiden sorgfältig geprüft werden. Anschließend werden Unterlagen und Edelreiser gewässert und mit Chinoplant desinfiziert. So werden sie während der Lagerung und später unter der Wachsschicht zuverlässig vor Pilzkrankheiten wie Botrytis geschützt.

Veredeln

Bei der Veredelung werden Edelreis und Unterlage passgenau zusammengesetzt. Durch den exakten Schnitt greifen beide Teile optimal ineinander und bilden die Grundlage für eine stabile Verbindung.

Sorgfalt und Erfahrung sind dabei entscheidend, um eine gleichmäßige Verwachsung und gesunde Entwicklung der Rebe zu gewährleisten.

Einlegen

Die veredelten Reben werden in Kisten eingelagert, in denen ein ausgewogenes Klima aus Wärme und Feuchtigkeit herrscht.

Diese Bedingungen unterstützen die Entwicklung der Veredelungsstelle und fördern die Verbindung zwischen Unterlage und Edelreis.

Vortreiben-Auspacken

Beim Vortreiben werden die Reben unter kontrollierten Bedingungen erwärmt, sodass der Austrieb gezielt angeregt wird. Dieser Prozess sorgt dafür, dass sich die Verbindung weiter stabilisiert und die Pflanze aktiv entwickelt.

Nach dem Vortreiben werden die Reben ausgepackt und für die weitere Kultivierung vorbereitet.

Rebschule

In der Rebenschule wachsen die veredelten Reben unter kontrollierten Bedingungen weiter. Durch regelmäßige Pflege und Kontrolle entwickeln sich kräftige Pflanzen mit guten Wachstumseigenschaften.

Hier entscheidet sich die weitere Qualität der Reben.

Ausschulen

Sobald die Reben ihre optimale Holzreife erreicht haben und der Blattfall abgeschlossen ist, werden sie aus der Rebenschule ausgeschult.

Dabei werden die Pflanzen sorgfältig gerodet und für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet.

Prüfen & Richten

Nach dem Ausschulen im Spätjahr wird die Verwachsung der Veredelungsstelle sowie die Bewurzelung sorgfältig überprüft. Durch gezielte Handgriffe und eine optische Kontrolle wird sichergestellt, dass nur einwandfreie Pflanzen weiterverarbeitet werden. Anschließend erfolgt eine mehrmonatige Lagerung im Kühlraum, bevor die Reben im Frühjahr verkaufs- und pflanzfertig gerichtet werden.

Die richtige Rebe für Ihren Standort

Jede Pflanzung beginnt mit der richtigen Auswahl. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und lassen Sie sich individuell beraten.

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